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Wirtschaft


Holz und Bodenschätze, insbesondere Erdöl, sind die wichtigsten Exportprodukte und Wirtschaftsfaktoren der Republik Kongo.

Daneben werden auch landwirtschaftliche Erzeugnisse, unter anderem Kaffee, Kakao und Tabak, ausgeführt. Zu den Importgütern zählen zum Beispiel Lebensmittel und Baustoffe. Frankreich, Deutschland, Italien, die Vereinigten Staaten von Amerika, China, Taiwan, Nord- und Südkorea sind die bedeutsamsten Handelspartner der Republik Kongo.

Die Handelsbilanz zeigt ein positives Ergebnis (Exportüberschuss), dennoch ist die Wirtschaftslage der Republik Kongo nicht rosig. Immense Verschuldung, Korruption, ein erheblicher Bedarf an Importgütern (hauptsächlich Nahrungsmittel), hohe Arbeitslosigkeit und eine mangelhafte Verwaltungs- und Infrastruktur kennzeichnen die Wirtschaft. Hinzukommen die Folgen der Bürgerkriege (materieller Schaden). Bevor die Führung der Republik Kongo unter dem Druck der Weltbank Reformen einleitete, die den Abbau der Bürokratie zum Ziel hatten, beschäftigte der Staat rund 80.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und war damit der größte Arbeitgeber des Landes sowie ein gewaltiger Kostenfaktor. Um die Armut der Bevölkerung zu bekämpfen, die wegen der Korruption und Misswirtschaft kaum etwas von dem Ressourcenreichtum des Landes zu spüren bekommt, werden derzeit verschiedene Strategien entwickelt. Auch die Staatsverschuldung ist ein zentrales Thema, hier sollen umfassende Umschuldungsmaßnahmen helfen.


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